Kooperationsvereinbarung

Wohnungswirtschaft in kommunaler Hand

Im April 2017 haben die sechs Landeseigenen und der Senat die Kooperationsvereinbarung »Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung« unterzeichnet. Sie löst das Mietenbündnis ab, das dieselben Partner 2012 geschlossen hatten. Die → Eckpunkte der neuen Vereinbarung besagen: Die Landeseigenen bleiben der soziale Anker der wachsenden Stadt – und verstärken sogar ihr Engagement.

Bis 2021 erhöhen die sechs Unternehmen den kommunalen Bestand Berlins durch Zukauf und Neubau um 40.000 auf 360.000 Wohnungen. Durch eine gezielte Vergabepolitik – auch im Bestand! –  erweitern sie ihr Wohnungsangebot gerade für Haushalte mit geringem Einkommen. Und sie übernehmen eine tragende Rolle für die weitere Entwicklung der wachsenden Stadt und ihrer alten und neuen Quartiere.

Zudem sichern die Landeseigenen sozialverträgliche Mieten, indem sie alle Mietanpassungen und auch die Modernisierungsumlage auf ein Maß beschränken, das deutlich unter dem an sich gesetzlich Erlaubten liegt. Sie bauen die Mitwirkungsmöglichkeiten der Menschen vor Ort aus und stellen sich durch zukunftsfähiges und ökologisches Bauen ihrer Verantwortung für Menschen, Umwelt und Klima.

Im Gegenzug sichert der Senat mit der Vereinbarung zu, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Landeseigenen zu erhalten, die unverzichtbar ist, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

→ Jahresbericht 2016 (PDF)
→ Jahresbericht 2015 (PDF)
→ Jahresbericht 2014 (PDF)
→ Jahresbericht 2013 (PDF)