Kooperationsvereinbarung

Wohnungswirtschaft in kommunaler Hand

Mit der im April 2017 unterzeichneten und im April 2021 ergänzten Kooperationsvereinbarung verstärken die sechs Landeseigenen ihr gemeinwohlorientiertes Engagement und unterstreichen ihre Rolle als sozialer Anker für die wachsende Stadt.

Die → Eckpunkte der Vereinbarung von 2017 besagen: Bis 2021 erhöhen die sechs Unternehmen den kommunalen Bestand Berlins durch Zukauf und Neubau um 40.000 auf 360.000 Wohnungen. Durch eine gezielte Vergabepolitik – auch im Bestand – erweitern sie ihr Wohnungsangebot gerade für Haushalte mit geringem Einkommen.

Dazu gehört → seit April 2021 u.a. auch, ein auf 65 Prozent erhöhter Anteil an Wohnungen für WBS-berechtigte Haushalte im Bestand und ein Anteil von 50 Prozent WBS-Wohnungen im Neubau. So übernehmen die Landeseigenen eine tragende Rolle für die weitere Entwicklung der wachsenden Stadt und ihrer alten und neuen Quartiere.

Zudem sichern die Landeseigenen sozialverträgliche Mieten, indem sie alle Mietanpassungen und auch die Modernisierungsumlage auf ein Maß beschränken, das deutlich unter dem an sich gesetzlich Erlaubten liegt. Sie bauen die Mitwirkungsmöglichkeiten der Menschen vor Ort aus und stellen sich durch zukunftsfähiges und ökologisches Bauen ihrer Verantwortung für Menschen, Umwelt und Klima.

Im Gegenzug sichert der Senat mit der Vereinbarung zu, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Landeseigenen zu erhalten, die unverzichtbar ist, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

 

Eckpunkte der Kooperationsvereinbarung
→ deutsch (PDF)
→ englisch (PDF)
→ türkisch (PDF)
→ russisch (PDF)

Jahresbericht zur Kooperationsvereinbarung
→ Jahresbericht 2019 (PDF)
→ Jahresbericht 2018 (PDF)
→ Jahresbericht 2017 (PDF)

Jahresberichte zum Mietenbündnis
→ Jahresbericht 2016 (PDF)
→ Jahresbericht 2015 (PDF)
→ Jahresbericht 2014 (PDF)
→ Jahresbericht 2013 (PDF)